Was passiert mit der betrieblichen Altersvorsorge, wenn ich sterbe?

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    Ihr fragt – wir antwortenKategorie: GeldanlageWas passiert mit der betrieblichen Altersvorsorge, wenn ich sterbe?
    AvatarEdward fragte vor 4 Wochen

    Hallöchen,

    ich habe eine betriebliche Altersvorsorge, seitdem ich einen Job in einer Werft angenommen habe. Ohne zu sehr ins Detail zu gehen, im Job ists nicht immer zu 100 Prozent sicher und ich wollte mal fragen, was mit dem eingezahlten Geld ist, wenn ich sterbe, bevor ich die Leistungen in Anspruch nehmen kann.

    Vielen Dank an die Experten!

    1 Antworten
    AvatarKarsten Rehfeldt antwortete vor 2 Wochen

    Hallo Edward,

    dass hängt zunächst einmal davon ab, ob in deiner Zusage auf betriebliche Altersversorgung eine Hinterbliebenenleistung zugesagt wurde. Dies wiederum hängt davon ab, über welchen Durchführungsweg du eine Zusage auf betriebliche Altersversorgung erhalten hast. Im Regelfall wird bei den meisten Zusagen bei Tod bis zum Renteneintritt entweder eine lebenslange Hinterbliebenenrente oder ein einmaliges Kapital an die Hinterbliebenen ausgezahlt (das hängt wieder von der Zusage ab). Wichtig ist hier, dass in der betrieblichen Altersversorgung ein eingeschränkter Hinterbliebenenbegriff besteht. Hinterbliebene können sein:
    – Der Ehegatte
    – Der ehemalige Ehegatte
    – Der nichteheliche Lebensgefährte (schriftliche Erklärung)
    – die waisenberechtigten Kinder (i.d.R. bis zum 25. LJ)
    Ist von diesem Personenkreis keiner vorhanden, kann ein einmaliges Sterbegeld in Höhe von bis zu 8.000 € zugesagt werden. Hier sollte dann auch eine schritliche Vereinbarung vorliegen, an wen das Geld ausgezahlt werden kann.